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Expertentipps verfügbar

7. November 2018

Ein neues Buch ist erschienen:

Ulrich Bähr, Axel Treusch: „Expertentipps für SAP Interactive Forms und Adobe LiveCycle Designer“; Espresso Tutorials, Gleichen, 2018; ISBN 978-3-960126-30-0

Ich habe das Buch mit Axel Treusch geschrieben. Das ist DER Fachmann für die SAP-Schulungen zum Thema Interactive-Forms. Er hat schon über 80 Kundenschulungen durchgeführt und kennt den LiveCycle-Designer seit 2006.

Wir haben alle Fragen gesammelt, die wir in unseren Kursen immer wieder gestellt bekommen und haben Musterlösungen dafür entwickelt.

Das Buch deckt die etwas kniffligeren Probleme ab: Scripting, Seitenumbrüche, Tabellenumbrüche, Datenversorgung über XML/Kontext. Trotzdem war unser Ziel, daß auch Anfänger die Lösungen verstehen und problemlos nachbauen können.

Wie schon in den beiden Vorgängerbüchern ist jede Lösung eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit sehr vielen Screenshots.

Mittlerweile heißt der LiveCycle-Designer bei Adobe „AEM-Forms-Designer“. Das ist aber (fast) unverändert das gleiche Programm. Alle Expertentipps aus dem Buch gelten unverändert auch für den AEM-Forms-Designer!

(Das gilt übrigens auch für das ältere Buch:

Ulrich Bähr: „Adobe LiveCycle Designer ES2 und SAP Interactive Forms: Scripting für Nicht-Programmierer“; mitp-Verlag, 2012; ISBN 978-3826691805

Dieses Buch ist mittlerweile ein echtes Schnäppchen! Bei Amazon kostet es keine 9 €. Und alle Scripting-Tricks funktionieren weiterhin unverändert im AEM-Forms-Designer und im SAP-Interactive-Forms-Designer. Ich würde mir dieses Büchlein auf jeden Fall auf den Schreibtisch legen, wenn ich mit PDF-Formularen zu tun habe. Denn die gesparte Arbeitszeit für jedes dort geklaute Stückchen Code kostet definitiv mehr, als die 9 €!)

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LiveCycle-Designer ist AEM-Forms-Designer

7. November 2018

Der gute alte LiveCycle-Designer hat zu Recht viele Liebhaber. Und einige fragen sich, wo man ihn denn derzeit kaufen kann.

Mittlerweile versteckt sich der Designer im Paket des ContentServers „AEM“ und heißt dort AEM-Forms-Designer. Für interaktive Formulare propagiert Adobe derzeit ausschließlich die HTML-Formulare des AEM-Aufsatzes „AEM FORMS“. (Für Offline-Szenarien hat Adobe derzeit nichts mit den PDF-Formularen Vergleichbares im Angebot – aber natürlich kann man die XFA-PDFs, die man mit dem AEM-Forms-Designer erstellt, weiterhin auch für interaktive Formulare nutzen.)

„Radzmar“ beschreibt in seinem Blog, wo man den AEM-Forms-Designer testen kann:
https://thelivecycle.blogspot.com/2016/05/aem-forms-designer-trial.html

Wer ihn kaufen möchte, geht aktuell diese Wege:

  • Wer den AEM-ContentServer nutzt, kauft das Paket AEM-FORMS dazu und erhält dann den AEM-Forms-Designer.
  • Wer SAP nutzt, setzt auf die Adobe-Interactive-Forms und erhält dadurch den Designer.
  • Wer weder AEM-ContentServer noch SAP in der Firma hat, der meldet sich am besten bei einem Adobe-Vertriebspartner, z. B. www.eggs.de
    (Vielleicht können die eine Stand-Alone-Lizenz organisieren. Adobe verkauft sie auf ihren Webseiten derzeit nicht.)
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Schulungsunterlagen LiveCycle-Designer zu kaufen

15. März 2017

Meine Schulungsunterlagen für den Einführungskurs „LiveCycle-Designer“ wurden mit der Zeit immer umfangreicher. Zudem habe ich Axel Treusch getroffen, der bei SAP die Einführungskurse „BC481: Intgeractive Forms“, „BC480: PDF-basierte Druckformulare“  etc. entwickelt und hält.

(Bei SAP heißen die Dynamischen XDP-PDF-Formulare „SAP Interactive Forms“, bzw. „SIFbA“.)

So haben wir uns zusammengetan und ein Einführungsbuch geschrieben: „Praxisbuch SAP Interactive Forms und Adobe LiveCycle Designer“ . Es ist im Espresso-Verlag erschienen.

Mit dem Buch kann einfache Formulare entwickeln und anpassen. Die Themen „XML“, „Scripting“ etc. sind einem späteren Buch vorbehalten – sofern sie nicht bereits in meinem älteren Buch „Adobe LiveCycle Designer ES2 und SAP Interactive Forms“ behandelt werden.

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Browserunterstützung für Dynamische PDF schwindet

15. März 2017

Nach dem letzten Release von Mozilla haben Sie nur noch 2 Möglichkeiten Dynamische PDF-Formulare (= XDP-Formulare = Adobe-LiveCycle-Formulare) mit dem Browser zu öffnen:

  • Internet-Explorer
  • Firefox ESR 52.0 in der 32-Bit-Version
    (auch auf 64-Bit-Windows also nicht mehr den 64-Bit-Firefox ESR installieren!
    Und unbedingt nur noch die stabile ESR-Schiene!)

Grund: Die Browserhersteller unterstützen die NPAPI-Schnittstelle nicht mehr, auf die Adobes PDF-Plugin setzt. Und Adobe will das Plugin nicht für eine andere Schnittstelle bereitstellen. Der Internet-Explorer hat schon immer auf ActiveX statt NPAPI gesetzt und ist daher vorerst nicht davon betroffen.

Ggf. müssen Sie in den Firefox-Einstellungen unter „Anwendungen“ noch einstellen, daß PDFs mit Adobe-Reader/Acrobat öffnen wollen.

Unabhängig davon können Sie Dynamische PDF-Formulare natürlich weiterhin ohne Browser mit dem Adobe-Reader und dem Adobe-Acrobat öffnen.

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Scripting-Buch für 10 €

15. März 2017

Eine einmalige Gelegenheit: Mein Scripting-Buch „Adobe LiveCycle Designer ES2 und SAP Interactive Forms: Scripting für Nicht-Programmierer“ kostet nur 10 €! Und das, obwohl Adobe die Scripting-Möglichkeiten seitdem nicht geändert hat. Das Buch hat also noch immer seine volle Gültigkeit!

Bei der Gelegenheit kann man natürlich auch gleich noch das Einführungsbuch „Praxisbuch SAP Interactive Forms und Adobe LiveCycle Designer“ in den Einkaufswagen packen. Das habe ich mit Axel Treusch von SAP geschrieben – ist aber für Nicht-SAP-Anwender genauso hilfreich.

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Adobe-Reader XI – nicht für alle und nicht für alles

15. September 2014

Der Adobe-Reader XI hat eigenartige Systemanforerungen:

  • Microsoft® Windows® XP mit Service Pack 3 (32 Bit) oder Service Pack 2 (64 Bit),
  • Windows Server® 2003 R2 (32 Bit und 64 Bit),Windows Server 2008 oder 2008 R2 (32 Bit und 64 Bit),
  • Windows 7 (32 Bit und 64 Bit) oder
  • Windows 8 oder 8.1 (32 Bit und 64 Bit)

Also: XP geht – aber Vista nicht. Wer mit Vista auf https://get.adobe.com/de/reader/ geht, kann auch nur den Adobe-Reader-X herunterladen.


Der Adobe-Reader XI wirbt mit

VERBESSERT Formulare ausfüllen

Papierformulare haben endgültig ausgedient. Geben Sie Ihre Antworten direkt auf einer PDF-Formularseite ein, oder klicken Sie die ausfüllbaren Formularfelder durch. Dann müssen Sie die Datei nur noch speichern und abschicken. Und das war schon alles.

Nun, das war noch nicht alles. Denn die XFA-Formular, die mit dem LiveCycle-Designer erstellt werden, hat die Marketing-Abteilung von Adobe wohl vergessen. Denn die kann man auch mit dem Adobe-Reader XI nicht mit Daten abspeichern. Dazu muß man das PDF weiter mit Reader-Extensions ausstatten.

Oder man nimmt gleich den Foxit-Reader. Bei dem hat man auch nicht die lästige 500-Nutzer-Grenze bei den kostenlosen Reader-Extensions.

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Workflow mit Adobe-LiveCycle-Formularen oder nicht?

4. Juni 2014

Einige Nachfragen in meinem letzten Kurs haben mir klargemacht:
Sehr viele der Adobe-LiveCycle-Formulare, die ich in der letzten Zeit erstellt habe, realisieren einen Workflow:

  • Das PDF-Formular wird weitergereicht an fest vorgegebene Workflow-Teilnehmer
  • Das PDF-Formular sieht für jeden Workflow-Teilnehmer anders aus (der Schreibschutz auf Feldern ändern sich, ganze Seiten sind plötzlich sichtbar oder ausgeblendet etc.)

Ist das ein sinnvoller Weg Workflows zu realisieren? Warum wird das mit PDF-Formularen realisiert? Mögliche Gründe sind:

  • Man hätte eigentlich gerne ein richtiges Workflow-System. Aber die Lizenzkosten dafür sind aktuell nicht im Budget. Also behilft man sich anders.
  • Man möchte ganz bewußt ein PDF-Formular, um die Vorteile eines PDF zu nutzen (ein repräsentatives Dokument landet beim Kunden, die Bildschirmdarstellung entspricht exakt dem Ausdruck etc.). Da man ohnehin mit einem PDF arbeitet, wird die Workflow-Funktionalität gleich mit Adobe-LiveCycle-Mitteln erledigt.
  • Man hat nur sehr wenige, einfache Workflows. Dafür möchte man kein Workflow-System unterhalten. Ein dynamisches PDF erledigt die Aufgabe ausreichend gut.
  • Ein Teil der Workflow-Teilnehmer ist die anonyme Öffentlichkeit. Die haben natürlich keinen Workflow-Client installiert. In dieser Situation würde man auch bei richtigen Workflow-Systemen PDFs oder Mails verschicken.

Funktioniert das dann auch?

  • Absolut.

Wie unterscheidet sich der PDF-Weg vom Workflow-System-Weg? Betrachten wir die Kernfunktionen eines Workflow-Systems:

  • Weiterleiten: Das geschieht beim PDF durch eMail-Versand. Entweder per Button-Click aus dem Formular heraus oder durch manuelles Versenden der PDF-Datei an die jeweiligen nächsten Bearbeiter.
  • Bearbeiter-Steuerung: Auch im PDF können Benutzer abhängig von Benutzereingaben ausgewählt werden. Wenn man nicht gleich Webservices einsetzen will, hat man aber keine Benutzerverwaltung zur Verfügung. Als fest vorgegebene eMail-Adressen wird man daher eher Funktions-eMail-Adressen wählen (marketing@huber-bau.de).
  • DMS-Anbindung: Die ist natürlich nicht möglich. Immerhin kann man (mit Acrobat) Attachments an PDFs hängen.

Hurra! Dann ist das also ein probater Weg, Workflows zu realisieren? Brauchen wir demnach die teuren Workflow-System-Lizenzen nicht mehr? Wo ist ein Workflow-System besser geeignet?

  • Workflow-Systeme bieten eine Benutzerverwaltung mit Active-Directory-Abgleich. Dort kann man bequem und dynamisch Benutzergruppen verwalten, die jeweils Workflow-Teilnehmer darstellen.
  • Die Anbindung an ein DMS ist in Workflow-Systemen deutlich komfortabler. Bei Workflows geht es meist darum Dokumente zwischen Sachbearbeitern zu transportieren. Und diese Dokumente sind in DMS einfach am besten aufgehoben.
  • Workflow-Systeme bieten oft eine Fülle fertiger Schnittstellen. Da muß man bei LiveCycle-Designer-PDFs deutlich mehr von Hand programmieren.
  • Workflow-Systeme sind flexibel. Der Workflow, der in ein PDF gegossen wurde, läßt sich nachträglich nur schwer ändern. Bei Workflow-Systemen kann man aber relativ einfach zusätzliche Teilnehmer hinzunehmen oder andere überspringen. Da die Arbeitswelt flexibel ist und sich Arbeitsabläufe oft ändern, kommen PDF-Workflows nur für wenige Anwendungsfälle in Frage.

So oder so: Im Rahmen einer Beratung über die optimale Ausgestaltung der papierlosen Prozesse in einem Unternehmen kann man PDF-Workflows durchaus in Betracht ziehen.

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Adobe-URLs

4. Juni 2014

Wer mit dem Adobe-LiveCycle-Designer Formulare erstellt, dem sei mitgeteilt:

Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit damit, Links auf Adobe-Webseiten zu folgen!

Sie stimmen meist nicht.
Trollig ist das, wenn man eine Trial-Version des LiveCycle-Designers zieht und dann beim Anmeldedialog auf „kaufen“ drückt. Nicht einmal diese Seite existiert. Was wieder mal die Frage aufwirft: „LiveCycle-Designer: verstecken oder verkaufen?“ (Wobei es offenbar ohnehin unmöglich ist, nachträglich noch eine gültige Seriennummer in den LiveCycle-Designer einzugeben. Adobe zählt zu den wenigen Herstellern, die ihre Kunden auffordern ihr Produkt zu deinstallieren – um es dann mit neuer Seriennummer zu installieren ….)

Die Hilfe des Designers möchte auch ständig irgendwelche Updates installieren – findet sie dann aber offenbar nicht. Klicken Sie diese lästige Update-Frage also immer weg!

Eine gewissen Chance haben Sie, mit Google-Suchen an der richtigen Stelle im Adobe-Webseiten-Urwald zu landen. Die Adobe-Suche würde ich auch eher meiden, da sie lange nicht so gute Treffer liefert, wie Google.

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LiveCycle-Designer verstecken oder verkaufen?

17. März 2014

Es sind harte Zeiten für Adobe-LiveCycle-Freunde:

  • Auf www.adobe.de findet sich überhaupt kein Hinweis mehr auf das Produkt Adobe-LiveCycle.
    (Man muß mindestens vier mal „zeige alle Produkte“ anklicken, ehe man auf die LiveCycle-Seiten kommt.)
  • Auf der Webseite wird eine „Vertriebs„-Telephonnummer genannt. Die automatische Ansage dort gestattet uns, unser Anliegen in eine von 4 Kategorien einzuteilen. Aber in jedem der 4 Fälle geht es um die Creative-Cloud! Auch telephonisch gibt es nur noch die Creative-Cloud!
  • Der schnellste Weg überhaupt etwas über die PDF-Formulare zu erfahren ist also die Suchfunktion der Webseite. Die führt uns dann tatsächlich zur Produktseite von Adobe-LiveCycle. LiveCycle steht also nicht mehr im Schaufenster, sondern wird nur noch unter dem Ladentisch verkauft. Adobe scheint sich zu genieren für diese tolle Lösung – warum auch immer.

Und leider ist der LiveCycle-Designer auch nicht mehr Bestandteil von Acrobat-Pro XI. Wie kommt ein interessierter Formular-Designer nun also noch an den LiveCycle-Designer?

  • Wer eine Acrobat-XI-Pro-Lizenz erwirbt (oder bereits besitzt) und bereits eine ältere LiveCycle-Designer-Version besitzt, der kann sich über ein Online-Formular darum bewerben, den Designer auf die aktuelle Version upzugraden. Der Upgrade von Acrobat-(9 oder X)-(Pro oder Standard) auf Acrobat-XI-Pro kostet 231 € plus MWSt
  • Wer bereits einen LiveCycle-Designer ES3 besitzt, der kann auf die Version ES4 upgraden: 109 € plus MWSt
  • Man kann den LiveCycle-Designer direkt kaufen: 239 € plus MWSt
  • Bei jedem Forms-Modul (den Serverkomponenten) ist der LiveCycle-Designer (kostenlos) dabei. Forms-Module sind aber deutlich teurer, als 239 €. Da spielt der Designer die Rolle der kostenlosen Staubschutzhülle, die man beim Nerzmantelkauf dazu bekommt.

Wer also bereits eine Acrobat-Lizenz und einen alten Designer besitzt, für den ist der Upgrade auf XI-Pro günstiger. Dann erhält er den LiveCycle-Designer zusätzlich zum aktuellen Acrobat.
Acrobat-Standard hilft weiterhin nichts, wenn man am LiveCycle-Designer interessiert ist.
Adobe hat mir telephonisch mitgeteilt, daß die Student-and-Teacher-Edition von Acrobat nicht berechtigt ist, damit den LiveCycle-Designer auf Version ES4 upzugraden. Da es so viele Spezialfälle gibt, kann man auch telephonisch nachfragen: 0800/752 25 80 bzw. 069/500 718 55.

PS. Über die Suche auf der Adobe-Webseite gelangt man weiterhin zu einem Produkt ADEP, das von sich behauptet, der Nachfolger von Adobe-LiveCycle zu sein. Dieses Projekt ist vor 2 Jahren mit großem Pomp gestartet und mittlerweile wieder beerdigt. Es ist in in der „Adobe Marketing Cloud“ aufgegangen. Und dieses Produkt kümmert sich um Web-Auftritte – es hat also mit Formularen gar nichts zu tun.

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Shreddern oder nicht

10. März 2014

Kann man in einer absolut modernen Firma tatsächlich ohne Papier auskommen?

Die traurige Wahrheit ist: nein.  Solange nicht jeder Geschäftspartner seine Rechnungen elektronisch mailt, wird der Briefträger Papier in’s Haus tragen. In manchen Fällen ist die Schriftform mit Papierunterschrift auch gesetzlich vorgeschrieben. Zudem gelten Werbebroschüren und Produktkataloge auf Hochglanzpapier noch immer als verkaufsfördernder, als E-Mails. Somit wird die Poststelle noch auf lange Zeit hin Papier scannen und anschließend das überflüssige Papier endlich schreddern. Schließlich ist eine der Hauptmotivationen für die Einführung moderner ECM-Technik, dass man endlich Archivplatz einspart.

Doch leider verliert ein Papier durch das Scannen unwiderbringlich seinen Urkundencharakter. Da hilft es auch nicht, dass das Scanpersonal elektronisch signiert bezeugt, dass Papier und elektronisches Image identisch aussehen.

Deshalb ist es meist sicherer, das gescannte Papier nicht zu schreddern. Besser legt man es platzsparend in Kartons und fährt es regelmäßig in einen trockenen Schuppen im Wald. Dort sind die Mietkosten deutlich geringer, als im eigenen Bürogebäude. Falls tatsächlich einmal eine Millionenklage anhängig ist und der Richter fordert wider Erwarten die Beibringung des Original-Papiers dann kann man ja den Praktikanten zum Schuppen schicken und das Blättchen raussuchen lassen.

In allen anderen Fällen arbeiten die Sachbearbeiter zeitsparend mit dem elektronischen Image und betreten den Archivschuppen nie mehr. Das ist jedenfalls der Idealfall. Im konkreten Fall gibt es bei jeder Firma doch wieder spezielle Eigenheiten zu beachten. Mit einiger Erfahrung findet sich aber immer der Mittelweg zwischen den gesetzlichen Erfordernissen und dem Wunsch effizient zu arbeiten.